Simuliertes Höhentraining
Ruhig leistungsfähig, auch wenn der Sauerstoff knapp wird
Du kommst in die Berge.
Und dein Körper kommt nicht hinterher.
Kurzatmigkeit. Müdigkeit. Kopfschmerzen.
Nicht wegen mangelnder Fitness.
Sondern wegen fehlender Anpassung.
Höhe ist ein Atem-Thema.
Simuliertes Höhentraining (SHT) setzt genau hier an:
Es bereitet dein Nervensystem vorab auf Sauerstoffmangel vor – messbar, steuerbar und ohne Bergaufenthalt.
Was ist simuliertes Höhentraining (SHT)?
Simuliertes Höhentraining imitiert die Bedingungen großer Höhe, ohne dass du dich tatsächlich in den Bergen befindest.
Physiologisch gesprochen: kontrollierte Hypoxie.
Der Sauerstoffpartialdruck sinkt.
Dein Körper muss effizienter arbeiten.
Und genau das lässt sich trainieren.
Entscheidend:
Nicht härter. Sondern regulierter.
Wie funktioniert SHT über die Atmung?
Im Zentrum steht nicht das Gerät, sondern dein Atemzentrum.
Durch gezielte Atemsteuerung trainierst du:
• reduzierte Atemvolumina
• verlängerte Atempausen
• eine höhere CO₂-Toleranz
Das Ergebnis:
• die Sauerstoffsättigung (SpO₂) sinkt kontrolliert
• der Körper gibt Sauerstoff im Gewebe effizienter ab (Bohr-Effekt)
• das autonome Nervensystem bleibt ruhiger unter Belastung
Ein bewährter Ansatz sind Atemübungen nach Patrick McKeown, die genau diese physiologischen Hebel nutzen, ohne Druck, ohne Hyperventilation.
Kurz gesagt:
Du trainierst, mit weniger Sauerstoff stabil zu bleiben.
Was bringt das konkret?
Messbar. Spürbar. Alltagstauglich.
Simuliertes Höhentraining wirkt nicht über Motivation, sondern über Physiologie.
Die wichtigsten Effekte:
1. Schnellere Höhenanpassung
Dein Körper kennt den Reiz bereits.
Weniger Anpassungschaos. Mehr Leistung ab Tag 1.
2. Bessere Sauerstoffverwertung
Nicht mehr atmen, sondern effizienter atmen.
Mehr Energie dort, wo sie gebraucht wird: in Muskeln und Gehirn.
3. Höhere CO₂-Toleranz
Der stärkste Hebel.
Mehr CO₂-Toleranz bedeutet bessere Sauerstoffabgabe im Gewebe – Grundlagenphysiologie, kein Trend.
4. Ruhigeres Nervensystem unter Stress
Höhe ist ein Stressor.
Wer dabei ruhig bleibt, verbraucht weniger Ressourcen.
5. Mehr Ausdauer, schnellere Regeneration
Stabilerer Puls.
Weniger Atemnot.
Kürzere Erholungszeiten.
Für wen ist simuliertes Höhentraining sinnvoll?
• Skifahrer und Wintersportler
• Bergsportler und Alpinisten
• Ausdauerathleten
• Menschen, die in der Höhe schnell ermüden
• Führungskräfte und High Performer, die Stress + Atemökonomie trainieren wollen
Nicht geeignet ist SHT bei unbehandelten Herz- oder Lungenerkrankungen.
Wie immer gilt: dosiert, sauber, kontrolliert.
Methoden: einfach statt kompliziert
Simuliertes Höhentraining kann passiv oder aktiv erfolgen:
• Passiv:
ruhige Atemübungen im Sitzen oder Liegen
• Aktiv:
Atemreduktion während moderater Belastung
Optional mit Maske.
Wirksam auch ohne.
Kein Equipment-Zwang.
Kein Technik-Fetisch.
Atmung ist der direkteste Zugang.
Fazit
Simuliertes Höhentraining funktioniert,
wenn es physiologisch sauber, messbar und ruhig umgesetzt wird.
Es ersetzt keine Extrem-Akklimatisation.
Aber es bereitet dein System präzise vor.
Mehr Leistung.
Weniger Stress.
Stabile Atmung statt Überreaktion.
Ruhe ist keine Schwäche.
Sie ist eine Strategie.
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