Schnelle kurzfristige Stressreduktion mit einem Gesichtsbad

Wenn du im Stress bist, kurz vor einen wichtigen Termin o. ä., gibt es einen einfachen und schnell umsetzbaren Hack, mit dem du dein Stresslevel deutlich senken kannst. Tauche dein Gesicht für ein paar Sekunden, folge zu Beginn deinem Gefühl, in eine Schüssel oder ein Waschbecken mit kaltem Wasser.

In dem Moment, wenn dein Gesicht ins kalte Wasser taucht, aktivierst du deinen Parasympathikus*. Der ist zuständig für deine Ruhe- und Regenerationsphasen („rest and digest“). Du lässt deinen Körper in einen entspannten Modus gehen und schon nach ein paar Sekunden merkst du die Entspannung. Dies nennt sich auch „Tauchreflex“.

Workflow

Die einfachste und schnellste Version ist, dass du ein Behältnis mit kaltem Wasser füllst. Zur Vorbereitung schließe deine Augen, atme einige Male tief ein und aus und nimm dich ganz bewusst war. Schaue auf deine Atmung, deinen Herzschlag und deine Gedanken. Mache dir bewusst, warum du das Gesichtsbad machst, und setze dir eine Intention. Dann hole tief Luft und tauche dein Gesicht bis zum Haaransatz, wenn möglich für 20 Sekunden und mehr, ins kühle Nass. Bleibe hier so lange, bis dich der Drang zum Atmen oder die Kälte zum Auftauchen zwingen.

Noch etwas kälter

Wenn du die Gelegenheit hast, mache ein Gesichts-Eisbad. Füll dein Waschbecken mit kaltem Wasser und senke die Temperatur mit Kühlakkus oder Eiswürfeln, um eine Wassertemperatur von 5 – 8 Grad Celsius zu erhalten. Dann spüre zunächst aber erst einmal mit deinen Händen die Kälte des Wassers und gib dir ein paar Spritzer ins Gesicht. Gehe nun wie oben beschrieben vor.

* Der Sympathikus und Parasympathikus sind Teil unseres vegetativen Nervensystems. Sie sind funktionell gesehen meist Gegenspieler. Der Sympathikus stellt den Organismus auf eine Aktivitätssteigerung („fight or flight“) ein, der Parasympathikus ist in Ruhe- und Regenerationsphasen („rest and digest“) aktiv.

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